Zum Inhalt springen
Aktuelles

Neuigkeiten aus der Praxis.

Betriebsferien, geänderte Sprechzeiten und wichtige Gesundheitsthemen aus der Kleintierpraxis Oberursel – Dr. Anette Fach.

Zurzeit keine Hinweise

Betriebsferien, geänderte Sprechzeiten oder kurzfristige Meldungen stehen an dieser Stelle, sobald es welche gibt. Darunter finden Sie einen Ratgeber aus unserer Sprechstunde.

Aus der Praxis

Zahngesundheit bei Hund und Katze

Ein Ratgeber aus unserer Sprechstunde – zeitlos, nicht an einen Termin gebunden.

Kennen Sie das? Sie lieben Ihre Katze oder Ihren Hund über alles – wenn da nicht dieser unangenehme Geruch aus dem Maul wäre. Dabei kann es einfach sein, die Zähne eines Tieres in Ordnung zu halten. Wenn wir Menschen nie die Zähne putzen würden – wie sähe es bei uns im Mund aus?

Über das Futter. Trockenfutter gilt als günstiger für die Zahngesundheit, weil das Kauen die Zahnflächen abreibt. Daneben gibt es Zahnpflegefutter, dessen Textur zusätzlich reinigt, und Kaustangen. Letztere haben einen Nachteil: Sie enthalten Kalorien. Bei übergewichtigen Tieren ist deshalb eine kalorienarme Variante besser – oder ein desinfizierender Trinkwasserzusatz.

Zähne putzen. Es gibt spezielle Zahncremes für Katzen und Hunde, die problemlos abgeschluckt werden können. Geschmacksrichtungen wie Hühnchen oder Fisch helfen bei der Akzeptanz. Auftragen lässt sich die Creme mit einer Zahnbürste oder einem Baumwolltuch. Auftragen ist gut, richtiges Putzen ist besser. Wichtig ist, das Tier langsam und geduldig daran zu gewöhnen.

Professionelle Zahnreinigung. Beim Menschen werden zwei Reinigungen im Jahr empfohlen. Hunde und Katzen altern schneller – entsprechend kürzer sollten die Abstände sein. Am einfachsten schauen wir im Rahmen der jährlichen Impfung mit nach.

Schlechte Zähne sind nicht nur unschön. Bakterien aus der Maulhöhle gelangen in die Blutbahn und schädigen unter anderem Herz, Leber und Nieren. Und sie bedeuten Schmerzen – auch dann, wenn ein Tier keine eindeutigen Symptome zeigt.

Der Zahncheck für zu Hause

  • Frisst oder kaut Ihr Tier anders als sonst, oder meidet es harte Futterbestandteile?
  • Speichelt es stark oder blutet es aus dem Maul?
  • Riecht das Maul unangenehm?
  • Ist das Zahnfleisch gerötet oder blutig?
  • Fehlen Zähne? (Ein Hund hat 42, eine Katze 30.)
  • Sind Beläge zu sehen – vor allem hinten?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten, schauen wir uns das Maul Ihres Tieres gern an. Eine Erkrankung in der Maulhöhle ist dann wahrscheinlich.

Sie haben ein Anliegen?

Auch ohne aktuelle Hinweise erreichen Sie uns jederzeit während der Öffnungszeiten.