Ältere Katze daheim? Dann aufgemerkt!

4. März 2018

Arthrose bei älteren Katzen

Die meisten älteren Katzen leiden von uns Menschen unbemerkt an Arthrose. Betroffen sind sechsjährige Katzen zu 61% und zwölfjährige Katzensenioren zu 90%. Dies ist erschreckend häufig!

Sichtbare Schmerzen oder Humpeln dagegen zeigen unsere Samtpfoten leider nur selten. Sie ziehen sich eher zurück, werden unsauber oder auch aggressiv, vermeiden das Springen oder Treppenlaufen und putzen sich schlechter.

Gut, dass wir da helfen können. Die Verabreichung von Schmerzmitteln und bestimmten Nahrungsergänzungen sind wichtige Möglichkeiten, zusätzlich können wir aber auch im häuslichen Umfeld der Katzen leicht einiges verbessern. Daher hier einige Tipps für ein

Arthrose-gerechtes Zuhause für Katzen

– größere Katzentoiletten, so dass die Katze sich bequem darin umdrehen kann, mit einem tiefen Einstieg
– Zugang zu erhöhten Liegeflächen erleichtern z.B. durch eine Rampe oder einen Hocker
– pro Stockwerk eine Katzentoilette, Futterstelle, Wassernapf und Kratzmöglichkeit anbieten
– mentale Stimulation mit Spiel und Beschäftigung durch Frauchen oder Herrchen

Noch Fragen? Sprechen Sie uns gerne an.

Mehr zum Thema Schmerztherapie bei Tieren unter folgendem Link:

https://www.i-tis.de/


RHD2: Gefährliches Virus für Kaninchen

6. Juni 2017

WICHTIG! Aus aktuellem Anlass: Es sterben wieder Kaninchen!!!

Aufgrund des schnellen tödlichen Verlaufes und der Umstände besteht leider hochgradig Verdacht auf RHD2-Virusinfektion! Wir empfehlen dringend, alle Kaninchen impfen zu lassen bzw. den Impfschutz aufzufrischen. Neue offizielle Empfehlung seit Anfang Juni für den französischen Impfstoff mit deutscher Zulassung: Bei erhöhtem Infektionsdruck alle sechs Monate impfen und nicht im Jahresabstand. Wir haben im Moment noch ausreichend Impfstoff vorrätig.

“RHDV-2″ führt zu schweren, seuchenartigen Krankheitsverläufen mit vielen Todesfällen. Betroffen sind sowohl Wild- als auch Hauskaninchen (in Außen- und Innenhaltung!).

Kaninchen, die bisher regelmäßig mit den gängigen Impfstoffen gegen RHD geimpft wurden, sind nur gut gegen die klassische Variante geschützt. Gegen die neue RHDV-2-Variante besteht in einigen Fällen zumindest ein gewisser Schutz vor dem tödlichen Ausgang der Krankheit.

Das Virus wird auf verschiedenen Wegen übertragen:

  • von Tier zu Tier
  • über Tröpfcheninfektion
  • über Personen (Kleidung, Hände)
  • über Futter und Einstreu
  • von Insekten

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen haben.


09. Mai 2017: Aktionstag „Impfen für Afrika!“

26. April 2017

Logo Impfen für Afrika

Ihr Tier müsste im Mai 2017 zu einer Auffrischung der Schutzimpfung?

Dann vereinbaren Sie doch einen Impftermin mit uns für Dienstag, den 09. Mai 2017.

Sie lassen Ihr Tier bei uns impfen und wir spenden die Hälfte der Impfeinnahmen dem Verein „Tierärzte ohne Grenzen“.

Für Sie kostet die Impfung keinen Cent extra! Die Spenden kommen Menschen zugute, die in Afrika von der Nutztierhaltung leben.

Weiterlesen


Schützen Sie Ihren Hund vor Reisekrankheiten

17. März 2017

Reisekrankheiten sind ein aktuelles Thema. Sie kommen vor allem in den beliebten Urlaubsregionen Südeuropas (z.B. Italien, Spanien, Frankreich) rund um das Mittelmeer, aber auch in der Schweiz und Österreich vor.

Da sich diese gefährlichen Erkrankungen auf dem Vormarsch befinden, spricht man heute von CVBDs (Canine vector borne diseases, d.h. von Vektoren wie Zecken / Stechmücken übertragene Krankheiten).

Aus medizinischen Gründen wäre es also am besten, Ihren Hund zu seiner eigenen Sicherheit zu Hause zu lassen! Das Risiko einer Infektion mit CVBDs ist hoch und die Krankheiten können einen schwerwiegenden bis tödlichen Verlauf nehmen.

Sollten Sie Ihren Hund doch mitnehmen, empfehlen wir Ihnen, frühzeitig mit  umfassenden Schutzmaßnahmen zu beginnen. Planen Sie bitte für die Vorbereitungen mindestens 4 bis 9 (!) Wochen Vorlauf ein. Wir beraten Sie gerne für Ihre individuelle Reiseprophylaxe. Auch eine Reiseapotheke für Ihre Tiere stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zusammen.


Neu bei uns: Blutegel-Therapie

10. Januar 2017

Blutegel

Blutegel können bei vielen verschiedenen Erkrankungen eingesetzt werden, z.B. bei:

  • Arthrose
  • Spondylose
  • Wundheilungsstörungen
  • Hautveränderungen

Mit Hilfe des speziellen Zahnapparates können sich Egel durch die tierische Haut „arbeiten“. Hierbei werden Substanzen freigesetzt, die sowohl entzündungs- als auch gerinnungshemmend wirken. In den letzten Jahren wurden viele weitere Wirkmechanismen der Speichelinhaltsstoffe untersucht und der medizinische positive Effekt intensiv erforscht und belegt.

Wir bieten Ihnen diese Therapie ab sofort in unserer Praxis an. In einem tierärztlichen Vorgespräch und einer Voruntersuchung wird geklärt, ob eine individuelle Blutegeltherapie in Frage kommt und die Behandlungen (2-3 x) im Abstand von 14-21 Tagen koordiniert.

Die Blutegeltherapie ist sowohl für Hunde und Katzen als auch für kleine Heimtiere gut geeignet.

Sie haben Interesse? Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.